Das Making Of zum Bier: Die schönsten Szenen von unserem Brautag sollen zeigen, mit wie viel Liebe und Spaß das Ideenlager kreiert wurde.

Zeitlos und beständig wie unsere kreativen Arbeiten sollte auch unser Lagerbier werden. Und so briefte uns dieses Mal Braumeisterin Isabella Straub Schritt für Schritt, versetzte uns mit Emotionen, wies uns ein in die Geheimnisse der Braukunst. Die Ideenbrauer wurden geboren. Und unser Ziel war klar: wir wollen das beste Lager denn je brauen!

Gutes braucht seine Zeit, so ist es nicht nur mit Ideen, sondern auch mit unserem Ideenlager. Es lagerte fünf Wochen im Gär- und Lagerbottich, um zu diesem köstlichen Bier zu reifen.

Nun strotzt es nur so vor reinem Charakter. Ein unfiltriertes Bier mit einer klaren goldgelben Färbung - wo findet man dergleichen schon? Schon das Aroma macht deutlich, dass es sich hier um ein ganz besonderes Bier handelt. Würzig im Geschmack, aber nicht aufdringlich, im Antrank leicht, wird es im Mittelteil süffig und erst im Abgang zeigt sich sein wahrer, einzigartiger Charakter.

Wohl bekomm's!

Biertyp: Lagerbier
Stammwürze: 12,6%
Alkoholgehalt: 4,8% Vol.
Geschmack: unwiderstehlich

Für diejenigen, denen es im Film zu schnell ging: Hier noch einmal die visuellen Highlights vom Ideenbrauen.

Im Ideenlager steckt eine aufregende Mischung aus Münchner, Pilsner und Karamellmalz. Damit sich später alle Aromen entfalten können, muss es in der Schrotmühle zerkleinert werden. Zum Glück sind die Malzsäcke heutzutage nur noch 25 kg schwer ...

Das Malzschrot kommt zusammen mit einer immensen Menge Wasser in den Maischbottich. Hochkomplexe natürliche Vorgänge – auf die an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll – bestimmen schon jetzt Geschmack und Sorte des Bieres.

Im Läuterbottich wird die Würze von der Treber getrennt. Die Würze wird anschließend zusammen mit dem Hopfen in der Sudpfanne gekocht. Sorte und Menge des Hopfens beeinflußen dabei den späteren Biergeschmack.

Nach dem Kochen wird der Sud auf das Kühlschiff gepumpt. Durch Rotation setzt sich der Heißtrub ab. Zurück bleibt die blanke Würze, die durch die große Kühlfläche recht schnell auf die nötige Temperatur von 12°C sinkt. Diese wird vor der Hefezugabe benötigt.

Die Würze wird in einen großen Gärbottich umgefüllt. Nach und nach wird nun die Hefe zugegeben, die den spannenden Prozess der Gärung auslöst. In insgesamt fünf Wochen wird der Malzzucker in Alkohol und CO2 umgesetzt.

Zum Schluss erfolgt das vielleicht Wichtigste: Die Abfüllung in Flaschen. „Vorspannen“ mit CO2 verhindert hierbei das Aufschäumen. Unser Rekord an der Abfüllanlage liegt bei 1 Minute und 12 Sekunden pro Flasche. Jetzt aber heißt es: Wohl bekomm‘s!

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